Wie alles begann.
Im April 1988 entschloss Volker Wilding - als Bürger der damaligen DDR - den Schritt in die Selbständigkeit. Dies galt als sehr mutig, in einem von Planwirtschaft und staatlichem Eigentum geprägtem System und wurde belächelt so wie kritisiert. Doch mit dem Ziel, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen, ließ er sich nicht beirren und wurde Transportunternehmer. Zu diesem Zweck erwarb er seinen ersten Lkw, einen S4000. Dieser befand sich in einem - selbst für DDR-Verhältnisse - schrecklichem Zustand. Jedoch dies und selbst die Versuche seiner Widersacher im Plansystem, ihn von Transportaufträgen zu isolieren, konnten seine Zielstrebigkeit nicht brechen. Es schien unfassbar und erregte viel Aufsehen, jedoch erwarb er dadurch auch Respekt und schließlich Befürworter. Als diese Anerkennung  in höhere Verantwortungskreise vorstieß, wurde die Transportsituation durch zugewiesene Aufträge schlagartig besser und ein zweiter S4000 wurde gekauft. Im Lauf einer anschließend sehr erfolgreichen Zeit wurde das Unternehmen durch Personal  und einen W50 erweitert.
Die Wende.
Mit dem 9.November 1989 kam eine sehr unsichere Zeit auf den Transportunternehmer zu. Ein Großteil seiner Stammkundschaft existierte praktisch nicht mehr, wodurch viel improvisiert werden musste, um das Gewerbe aufrecht zu erhalten. Vordergründig dachte man an Umstrukturierung und eröffnete zusätzlich einen Imbiss und eine Werkstatt.
Das Zusammentreffen, das alles veränderte...
...ereignete sich am 2.Juni 1990, als Meinolf Arens am Imbiss der Wildings pausierte. Bei einem Gespräch mit Frau Wilding wurde rasch eine Gemeinsamkeit zwischen Herr Arens und Frau Wildings Mann  entgedeckt. Herr Arens war nämlich Transportunternehmer aus den alten Bundesländern. Damals wie heute führt er dort  sehr erfolgreich die Arens-Spedition. Im folgendem entwickelte sich  ein interessantes Gespräch, welchem ein Treffen zwischen den Herrn Wilding und Arens folgte. Dabei zeigte sich beiderseitig schnell Sympathie und Ängste vor unernsthaften Absichten wurden aus dem Weg geräumt. Beide sahen viel Geschäftspotential  in einer gemeinsamen Zusammenarbeit und beschlossen im Juli 1990, die Arens/Wilding GbR zu gründen. Mit diesem Schritt wurden zu den bestehenden S4000 und W50 gleich drei 40t-Züge zugelassen. Es vergangen 2 erfolgreiche Jahre des Bestehens und kontinuierlichem Ausbaus der GbR, als sich die Möglichkeit bat, das Betriebsgelände des ehemalig in Berga ansässigen Kraftverkehrs zu erwerben. Da zögerte man nicht lange und griff angesichts des immer an Größe zunehmenden Unternehmens zu.
Der Neubeginn.
Kurz nach dem Erwerb des ehemaligen Kraftverkehrgeländes kam man zu dem Entschluss die GbR in eine GmbH umzuwandeln. Als dies im Januar 1992 geschah, war es die Geburtsstunde der Kyffhäuser Transport GmbH. Zu den bestehenden Gesellschaftern wurde Herr Frank Wilding aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Kyffhäuser Transport GmbH aus 6Lkw-Zügen und 10 Angestellten. Im folgendem fand eine bis heute andauernde Expansion unseres Unternehmens statt. Im April 1993 vertraute der Drogerie-Riese Schlecker uns die Auslieferung seiner Waren an. Eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellte,  denn es folgten 8 Jahre bester Zusammenarbeit, welche sich im sechsfachem Gewinn des jährlichen Schlecker-Logistikpokals für europäische Unternehmen spiegelt. Im Laufe der Zeit  folgten weitere Verträge  mit Großunternehmen für Transporte und Lagerung. So transportieren wir mit annährend einem Viertel unserer Fahrzeuge Betonerzeugnisse für EHL. Für die Getreidewirtschaft und die Kali&Salz AG transportieren und lagern wir große Mengen an Schüttgut. Besonders stolz sind wir über die überdurchschnittlich guten Zusammenarbeiten und bis heute anhaltenden Geschäftsbeziehungen mit unserer Kundschaft.
Zum derzeitigen Stand  ist die Kyffhäuser Transport GmbH auf eine Größe von 52Lkw-Zügen angewachsen und bietet 82 Beschäftigten Arbeit.